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News

it-sa 2017


Datum: Oktober 2017, Autor: Dariusz Lagodzinski


 

Sicherheit, Trends und aktuelle Entwicklungen in der IT

 

Egal ob Sie sich mit den neuesten Themen zum IT-Datenschutz auseinandersetzen müssen oder wissen wollen, ob Sie in Ihrem Oracle Umfeld nicht unterlizenziert sind, wir waren für Sie auf der it-sa 2017 um die passenden Antworten hierfür zu finden.

Zum neunten Mal öffnet die IT-Sicherheitsmesse it-sa ihre Pforten und lädt Aussteller wie auch Besucher nach Nürnberg ein. Vom 10. bis zum 12. Oktober präsentierten 630 Aussteller aus 24 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Fachmesse. Neben klassischen Themen wie Netzwerksicherheit, Virenschutz und IT Grundschutz wurden auch aktuelle Themen wie Security in der Hybrid Cloud behandelt.

Darüber hinaus bietet die Messe im Rahmen des Forums Congress@it-sa die Möglichkeit in fachlichen Diskussionsthemen sich mit Verbänden, Branchenvereinigungen und Ausstellern über aktuelle Fragen und Lösungen auszutauschen.

 

IT-Grundschutz

Ein aktuelles Thema, welches bei vielen Ausstellern und Forumssprecher erörtert wurde, ist der IT-Grundschutz. Hierbei ging es im Speziellen um Vorträge zum EU-DSGVO und zum IT-Sicherheitsgesetz. Der neue IT-Grundschutz wurde erstmals im Rahmen der it-sa vorgestellt. Neue Angebote richten sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen. Das IT-Grundschutz-Kompendium dient, auf Basis des IT-Grundschutz, als Prüfgrundlage für Zertifizierungen nach ISO 27001. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung definiert neue Anforderungen und Maßstäbe an das Datenschutzrecht. Das führt zu strengeren Sanktionen bei Datenschutzverstößen, verschärften Pflichten bei Dokumentationsanforderungen sowie erweiterte Prinzipien für Datensicherheit. Fristen zur Umsetzung sind branchenspezifisch und starten zu unterschiedlichen Zeiten und werden nach der kritischen Infrastruktur kategorisiert. Für Unternehmen der Stufe V, Gesundheit, Finanzen, Transport und Verkehr, begann die Umsetzungsfrist Mitte dieses Jahres.

Um die neuen Anforderungen zu erfüllen, können sich Unternehmen nach ISO 27001:2013 zertifizieren lassen und damit gegenüber Kunden und Gesetzgeber gewährleisten, dass sie Rechtskonform arbeiten.

 

Oracle Lizenzen, Probleme und Unwissenheit

Wissen Sie wie viele Lizenzen Sie in Ihrem Oracle Umfeld haben und wie viele Sie tatsächlich benötigen? Unklare Anforderungen und Pauschallaussagen führen zu Installationen von zusätzlichen Optionen und Management Packs die oft nicht benötigt werden.  Darüber hinaus kann ein Lizenzbedarf zum Teil ohne explizite Installation von Option- bzw. Management Packs entstehen. Ein Beispiel hierfür ist die Nutzung der Data Pump-Funktion mit der Option Advanced Compression (AC). Auf den ersten Blick ist dies kein Problem da hier keine Kosten auf Anhieb entstehen. Diese zusätzlichen Lizenzen können sich aber schnell summieren und ein erhöhtes Finanzrisiko verursachen, wenn Oracle vor Ihrer Tür steht und überprüft wie viele Lizenzen Sie benötigen. Für ein kleines Unternehmen mit 100 Systemen und knapp 20 Datenbanken können hier zusätzliche Lizenzgebühren in Höhe von 500.000 € verursacht werden. Aus diesem Grund sollte genau geplant und abgestimmt werden, welche Lizenzen benötigt werden und welche Optionen deaktiviert werden müssen, damit keine zusätzlichen Lizenzgebühren anfallen.

 

IT Sicherheit und Nürnberg – Ein erfolgreiches Duo

Lohnt sich ein Besuch auf der Sicherheitsmesse? Mit 12.780 Besuchern feiert die Nürnberger Fachmesse einen 25 prozentigen Anstieg bei den Besuchern und setzt somit eine neue Bestmarke. Das dabei auch die internationale Relevanz immer größer wird, zeigt sich bei der Zunahme der ausländischen Fachbesucher. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent gestiegen. Das Zusammenspiel von offenen Foren, einer breiten Abdeckung von IT relevanten Themen und eine internationale Ausrichtung, sowie ein Special Keynote Sprecher werden auch 2018 wieder für neue Rekorde auf der Nürnberger Fachmesse sorgen und rechtfertigen einen Besuch der Messe.

 


Datum: August 2017, Autor: Alexander Weber



Neues bei ORACLE

Wie kann ein Unternehmen den kompletten Administrationsaufwand minimieren, ohne dass dabei wichtige Informationen verloren gehen?
Wir haben 2013 eine wichtige Entscheidung getroffen und uns ein eigenes cloudbasiertes ERP-System „gestrickt“.
Im Interview mit Oracle erzählt Alexander Weber, CEO und Principal der e:ndlich OHG, welcher Aufwand dahinter steckt und warum wir uns seitdem wieder voll und ganz auf unsere Kernkompetenzen fokussieren können.

 

Jetzt hier das komplette Interview lesen: goo.gl/pGxhC2

 


Datum: Juni 2017, Autor: Nikolai Weidmann


ITIL Service Transition Zertifizierung - Ein Erfahrungsbericht

So läuft die Transition Schulung abseits der Gerüchteküche!

  •  „Die Transition Prüfung ist die schwerste Expert Prüfung“.

  •  „Da fallen viele durch“.

  •  „ITIL? Das ist doch wahnsinnig trocken!“

Aussagen wie diese habe ich im Vorfeld meiner geplanten Weiterbildung oft gehört. War die Auswahl dieser Schulung vielleicht doch keine gute Idee?

 

Anfangshürden

Wir bei der endlich OHG sind immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Um das entsprechende Survival-Know-How für digitale Welten zu sichern, setzt jeder Mitarbeiter regelmäßig die Segel auf Weiterbildungskurs. Ich selbst bin als Consultant im ITSM Umfeld unterwegs. Daher wollte ich meine Kenntnisse in diesem Bereich vertiefen, um unseren Kunden noch bessere Unterstützung anbieten zu können. Das erste Abenteuer: Überhaupt einen zuverlässigen Anbieter für die Zertifizierung im Bereich ITIL Service Transition im Großraum zu finden. Nach langem Suchen fand sich am Ende der passende Anbieter in München.

 

Eine spannende Reise

Am 12. Juni habe ich mich dann auf den Weg nach München gemacht. Der Weg vom Bahnhof zum Schulungsraum war schnell gefunden und dort ging es dann gleich geballt los. Der erste Schulungstag brachte die ersten Basisinformationen zu Service Transition. Grundlagen! Vieles davon hat man bereits im Foundation Kurs gehört, welcher übrigens Voraussetzung für die Expert Kurse ist. Abends nach einem ausführlichen Spaziergang ab ins Hotel. Dort habe ich dann die Zeit genutzt um den Stoff des Tages zu wiederholen, denn man lernt ja schließlich nicht nur für die Prüfung. Der Dozent gab uns sehr gute Tipps für die Prüfung. Am nächsten Tag konnten wir anhand anschaulicher Beispiele die ersten großen Prozesse erklären. Somit waren die Themen Change Management und mein Favorit Service Asset and Configuration Management abgehakt. Danach noch zwei kleinere Prozesse, Change Evaluation und Service Validation and Testing. Das war ein anstrengender, aber auch sehr spannender Tag. Wie schon am Abend zuvor habe ich mich noch einmal an die Prüfungsvorbereitung gemacht. Der letzte Tag brachte dann noch den restlichen Stoff, unter anderem das Release and Deployment Management, und, nach leckerer Stärkung beim Italiener, ging es an die Prüfung. Definitiv nicht leicht, aber wesentlich besser zu schaffen als erwartet.

 

Zufrieden zurück

Mit bestandener Prüfung in der Tasche habe ich mich wieder auf die Reise in heimische Gefilde gemacht. Die Tage in München waren für mich dabei rundum positiv. Gerade der Bereich des Configuration Management konnte mich zwar nicht mehr völlig überraschen, aber das ein oder andere Detail kenne ich jetzt noch besser. Ein voller Erfolg!

Ich persönlich würde dieses Seminar immer wieder besuchen. Nicht nur das erlernte Wissen ist eine Bereicherung für unsere Projekte, auch die neu geknüpften Kontakte sind wertvoll. Beim nächsten Mal würde ich jedoch direkt ein Paket aus Service Operation und Transition buchen. Denn, wenn man erst mal dabei ist, die ITIL-Prüfungen zu schreiben, fällt eine Zweite davon innerhalb kurzer Zeit meiner Meinung nach noch leichter.